3 min read

Gyros Pita mit Tzatziki und Pommes

Gyros Pita mit Tzatziki und Pommes

Heute griechisch – saftig, fettig und lecker.
Der Aufwand ist moderat, das Ergebnis ein Gaumenschmaus. Mit fast nur selbstgemachten Bestandteilen habe ich probiert, eines meiner liebsten Suffessen selbst zu machen. Und siehe da: Es schmeckt auch nüchtern – und sogar an mehreren Tagen hintereinander.


Einleitung:

Willkommen zu meinem dreißigsten Post bei FlavoursbyJan! Heute geht es mit Gyros Pita in die mediterrane Küche. Wir haben ein schön fettiges Gericht, das einzigartige Würze, verschiedene Texturen und überraschende Frische mitbringt.
Gyros Pita ist schon seit meiner Jugend ein absoluter Favorit – eines dieser Essen, die man unterwegs essen kann, die sehr sättigen und gleichzeitig frisch und kräftig schmecken.

Seit meine Filderstädter Freunde und ich nach Stuttgart reisen, um uns zuzusaufen und Spaß zu haben, ist dieses Essen Tradition vor der Heimfahrt. Egal, wie weit man vom liebsten Gyrosladen entfernt ist – der Weg dorthin wird sogar einer pünktlichen Abreise mit der Bahn vorgezogen.
Oft haben wir uns schon gefragt, ob das Essen nüchtern eventuell total beschissen schmeckt – und bis heute habe zumindest ich keine Antwort darauf. Möchte ich auch nicht.

Im Folgenden findet ihr aber auf jeden Fall ein Rezept, das eine sehr leckere, proteinreiche und frische Alternative bietet.


Warum und woher?

Gyros hat seine Wurzeln in Griechenland, wo es sich im 20. Jahrhundert zu dem Gericht entwickelt hat, das wir heute kennen. Die Idee dahinter – Fleisch auf einem rotierenden Spieß zu garen – ist zwar älter und kommt ursprünglich aus der osmanisch‑türkischen Tradition des Döner Kebabs, wurde aber von griechischen Köchen adaptiert und mit lokalem Geschmack weiterentwickelt.

Für mich ist Gyros aber vor allem Jugend. Stuttgart‑Nächte, die viel zu lang waren, Bahnverbindungen, die wir viel zu oft ignoriert haben – und immer wieder dieses Essen, das gleichzeitig fettig, würzig, tröstlich und völlig unvernünftig war. Es war nie nur ein Snack, sondern ein Ritual: ein salziger Abschluss von allem, was davor passiert ist. Und genau dieses Gefühl – warm, laut, fettig, ehrlich – wollte ich mit meinem eigenen Gyros‑Pita‑Rezept wieder aufleben lassen.



Rezept:

Für die Gyros-Pita:

● 10 Pita‑Brötchen vom DM (halbiert)
● 400 g Kartoffeln (vorzugsweise mehligkochend oder festkochend – beides geht)
● 1 Packung Gyrosfleisch oder selbst mariniertes Schweine-/Hähnchenfleisch
● 2–3 Zwiebeln, davon:
– 1–2 fürs Anbraten mit dem Gyros
– 1 roh für den frischen Belag
● 2 Tomaten, in Scheiben oder Würfel
● Ziegenkäse zum Bestreichen der Pita
● Thymian
● Salz
● Pfeffer
● Paprikapulver
● Knoblauch
● Zitronensaft, Olivenöl

Für das Tzatziki

● 1 Naturjoghurt (klassisch 3,5 % oder griechisch 10 %)
● 1 Knoblauchzehe, fein gerieben
● ½–1 Gurke, fein geschnitten oder geraspelt
● Frischer Dill
● Zitronensaft
● Salz & Pfeffer


Anleitung:

Tzatziki: Gurke fein schneiden, leicht salzen und ausdrücken. Joghurt mit Knoblauch, Dill, Zitronensaft, Salz & Pfeffer mischen, Gurke unterheben.

Kartoffeln: Schälen, in Stücke schneiden und knusprig anbraten oder backen.

Gyros: Fleisch mit Zwiebeln scharf anbraten, würzen.

Rohes Gemüse: Tomaten und Zwiebeln frisch schneiden.

Pita: Kurz erwärmen und innen mit Ziegenkäse bestreichen.

Befüllen: Gyros, Kartoffeln, rohe Zwiebeln, Tomaten und Tzatziki in die Pita schichten – fertig.


Danke fürs Lesen meines Beitrags. Ich hoffe, ich konnte euch inspirieren, und wünsche viel Spaß beim Nachkochen!